Caracas: Zwei Millionen demonstrieren für Frieden & Demokratie:
Zahlreiche Menschen aus den venezolanischen Provinzen konnten hingegen nicht die Reise nach Caracas antreten, da ihnen der Reiseantritt von der Nationalgarde aus Sicherheitsgründen untersagt wurde.
Unter den zahlreichen Losungen der DemonstrantInnen finden sich auch zahlreiche Verurteilungen der faschistischen Gewalt, die drei unschuldigen Menschen auf der Plaza Altamira das Leben kostete.
Trotz seiner großen Ausmaße berichten die privaten Fernsehstationen des Landes kaum über die Demonstration. Lediglich das staatliche Venezolana de Televisión übertragt live (Hier klicken). Die Privatsender senden lieber Aufrufe von Ex-Militärs zum Sturz der Regierung.
In den heutigen Morgenstunden wurden von unbekannten Tätern Schüsse auf die Armenviertel der Hauptstadt abgegeben, offenbar, um weitere Gewalt zu provozieren. Wie Venpres berichtet, hatte dies aber nur den Effekt, daß sich die Einwohner dieser Viertel in eigenen spontanen Demonstrationszug auf den Weg zum Präsidentpalast Miraflores zu machen, um sich dort mit der Großdemonstration zu vereinen. Auch aus anderen Regionen sind weitere Demonstrationszüge unterwegs.
Der einmütige Kommentar der Demonstranten ist die Verurteilung des Verbrechens von Altamira. Sie äußern aber auch Zweifel über die Urheberschaft. Es erscheint ihnen merkwürdig, daß alle putschistischen Offiziere unverletzt aus dem Anschlag hervorgingen, obwohl diese eigentlich das natürliche Ziel für die Taten eines Psychopathen hätten sein müssen.
Unterdessen wurde bekannt, daß einer der Tatverdächtigen des Attentats von Altamira erst in der vorhergehenden Nacht aus Portugal im Land eingetroffen ist. Damit, so der Abgeordnete Juan Barretto, sei es unmöglich, daß er sich am Vortag in der Nähe des Bürgermeisters Freddy Bernal aufgehalten habe, bei derartigen Aufnahmen müsse es sich um eine Fälschung handeln. Der Abgeordnete forderte die Medien auf, sorgfältiger mit derartigen Informationen umzugehen.
Quelle: Venpres, Aporrea.org, Antiescualidos.com–eigene Zusammenfassung
In der venezolanischen Hauptstadt findet derzeit in absoluter Normalität die seit Tagen angekündigte Großdemonstration der Anhängerinnen und Anhänger der demokratisch gewählten Regierung von Präsident Hugo Chávez statt.
In der venezolanischen Hauptstadt findet derzeit in absoluter Normalität die seit Tagen angekündigte Großdemonstration der Anhängerinnen und Anhänger der demokratisch gewählten Regierung von Präsident Hugo Chávez statt. Nach Berichten der offiziellen Nachrichtenagentur Venpres beteiligen sich bereits zu diesem Zeitpunkt mehr als zwei Millionen Menschen an der Demonstration.Zahlreiche Menschen aus den venezolanischen Provinzen konnten hingegen nicht die Reise nach Caracas antreten, da ihnen der Reiseantritt von der Nationalgarde aus Sicherheitsgründen untersagt wurde.
Unter den zahlreichen Losungen der DemonstrantInnen finden sich auch zahlreiche Verurteilungen der faschistischen Gewalt, die drei unschuldigen Menschen auf der Plaza Altamira das Leben kostete.
Trotz seiner großen Ausmaße berichten die privaten Fernsehstationen des Landes kaum über die Demonstration. Lediglich das staatliche Venezolana de Televisión übertragt live (Hier klicken). Die Privatsender senden lieber Aufrufe von Ex-Militärs zum Sturz der Regierung.
In den heutigen Morgenstunden wurden von unbekannten Tätern Schüsse auf die Armenviertel der Hauptstadt abgegeben, offenbar, um weitere Gewalt zu provozieren. Wie Venpres berichtet, hatte dies aber nur den Effekt, daß sich die Einwohner dieser Viertel in eigenen spontanen Demonstrationszug auf den Weg zum Präsidentpalast Miraflores zu machen, um sich dort mit der Großdemonstration zu vereinen. Auch aus anderen Regionen sind weitere Demonstrationszüge unterwegs.
Der einmütige Kommentar der Demonstranten ist die Verurteilung des Verbrechens von Altamira. Sie äußern aber auch Zweifel über die Urheberschaft. Es erscheint ihnen merkwürdig, daß alle putschistischen Offiziere unverletzt aus dem Anschlag hervorgingen, obwohl diese eigentlich das natürliche Ziel für die Taten eines Psychopathen hätten sein müssen.
Unterdessen wurde bekannt, daß einer der Tatverdächtigen des Attentats von Altamira erst in der vorhergehenden Nacht aus Portugal im Land eingetroffen ist. Damit, so der Abgeordnete Juan Barretto, sei es unmöglich, daß er sich am Vortag in der Nähe des Bürgermeisters Freddy Bernal aufgehalten habe, bei derartigen Aufnahmen müsse es sich um eine Fälschung handeln. Der Abgeordnete forderte die Medien auf, sorgfältiger mit derartigen Informationen umzugehen.
Quelle: Venpres, Aporrea.org, Antiescualidos.com–eigene Zusammenfassung
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