Schill sucht neue Heimat für 2600 Afrikaner:
"Wenn es uns gelingt, in Afrika ein sicheres Drittland für diese Menschen zu finden, können wir sie dorthin abschieben", erklärte Schill. Jeder ausreisepflichtige Ausländer, der nicht abgeschoben werde, koste die Hamburger Steuerzahler im Durchschnitt pro Monat 1000 Euro. "Das bedeutet, dass uns diese 2600 Schwarzafrikaner pro Jahr etwa 31 Millionen Euro kosten. Wenn wir, um einmal eine Summe zu nennen, nur 20 Prozent davon als zusätzliche Entwicklungshilfe zahlen würden, wäre uns und dem Staat in Afrika geholfen." Über die Dauer dieser Zahlungen müsse verhandelt werden.
Hamburgs rechtspopulistischer Innensenator Ronald Schill macht wieder mit einem unkonventionellen Vorschlag von sich reden. Wenn die Herkunft abgelehnter Asylbewerber nicht festzustellen sei, solle man sie in irgendein afrikanisches Land abschieben. Dieses könne man ja mit Extra-Entwicklungshilfe bestechen.
Er wäre bereit, ein derartiges Angebot zu machen, sagte Schill der "Bild"-Zeitung. Zur Zeit sucht er–nach eigenem Bekunden–für 2600 ausreisepflichtige Afrikaner eine neue Heimat. Sie könnten nicht abgeschoben werden, weil sie bei der Einreise nach Deutschland ihre Personalpapiere vernichtet hätten und wahrheitsgemäße Angaben über ihr Heimatland verweigerten."Wenn es uns gelingt, in Afrika ein sicheres Drittland für diese Menschen zu finden, können wir sie dorthin abschieben", erklärte Schill. Jeder ausreisepflichtige Ausländer, der nicht abgeschoben werde, koste die Hamburger Steuerzahler im Durchschnitt pro Monat 1000 Euro. "Das bedeutet, dass uns diese 2600 Schwarzafrikaner pro Jahr etwa 31 Millionen Euro kosten. Wenn wir, um einmal eine Summe zu nennen, nur 20 Prozent davon als zusätzliche Entwicklungshilfe zahlen würden, wäre uns und dem Staat in Afrika geholfen." Über die Dauer dieser Zahlungen müsse verhandelt werden.
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