Widerstand gegen die Putschisten wächst:
Das Ministerium für Produktion und Handel (MPC) erklärte unterdessen, die Tankstellen, die sich dem Streik angeschlossen haben, würden entsprechend der gesetzlichen Normen bestraft. In zahlreichen Raffinerien konnte dem Ministerium zufolge mittlerweile die Arbeit wieder aufgenommen werden, teilweise durch ein Auswechseln des Personals, teilweise, weil sich die Arbeiter gemeinsam mit Teilen der Geschäftsleitung entschlossen haben, die Produktion zumindest teilweise aufrecht zu erhalten. Das MPC bestätigte, daß in Folge des Streiks insbesondere in der Erdölindustrie das Bruttoinlandsprodukt stark sinken könnte. In Caracas und Miranda wurde inzwischen unter dem Schutz des Militärs die Brennstoffversorgung sichergestellt. Die Arbeiter der Raffinerie PDV-Guatire haben die Arbeit freiwillig wieder aufgenommen und werden teilweise von Arbeitern aus anderen Orten unterstützt, denen dort das Recht auf Arbeit verweigert wird.
Tausende demonstrierten in den vergangenen Tagen auch vor den privaten Fernsehsendern, die als Sprachrohr der rechten Opposition dienen. Während dort die Proteste weitgehend friedlich blieben und lediglich beim wüstesten Hetzsender Globovisión ein paar Scheiben klirrten, gaben Anhänger der Opposition aus Feuerwaffen Schüsse auf das Sendezentrum des staatlichen Venezolana de Televisión ab. VTV mußte sein Programm kurzzeitig unterbrechen und rief zum Schutz der Sendeanlagen auf.
In anderen Ländern Lateinamerikas kommt es immer mehr zu Solidaritätsaktionen mit der bolivarianischen Regierung Venezuelas. In Santiago de Chile hielten etwa 200 Menschen vor der venezolanischen Botschaft eine nächtliche Solidaritätswache mit Musik und Gedichtrezitationen ab, nachdem etwa ein Dutzend Rechter vor dem Gebäude provoziert hatte.
Venezuelas Innenminister Diosdado Cabello informierte, daß das Volk auf der Straße bleiben werde, um die Regierung und die Verfassung gegen den Putschversuch zu verteidigen. Auch die Abgeordneten der Bewegung Fünfte Republik (MVR) schlossen sich am Dienstag den Demonstrationen der Bevölkerung an, nachdem VTV zuvor eine Aufnahme gesendet hatte, in der Henrique Salas Feo, oppositioneller Gouverneur des Staates Carabobo, im Gespräch mit einer anderen Person Details der Putschvorbereitungen ausplauderte. In diesem Gespräch erklärten Salas und sein Gesprächspartner, daß ein Putsch irgendwann zwischen dem heutigen Tag und dem 24. Dezember entfesselt werden solle und daß dafür Gewalt und Tote "eine Notwendigkeit" seien. Die MVR-Abgeordneten Valera und Tascon forderten Präsident Chávez auf, den Ausnahmezustand zu verhängen, um mit aller Härte gegen die Putschisten vorgehen zu können.
Quellen: Prensa Latina, Venpres, eigene Zusammenfassung
In Venezuela bleibt die innenpolitische Situation auch nach neun Tagen Generalstreik angespannt. Unterdessen gibt es aber immer mehr Aktionen der bolivarianischen Bewegung gegen den Ausstand, während die Opposition immer offener einen Putschversuch noch vor dem 24. Dezember vorbereitet.
Tausende von Menschen versammelten sich am Montag und Dienstag vor den Erdölraffinerien des staatlichen Konzerns Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) und forderten die Wiederaufnahme der Arbeit. Zuvor hatte der Präsident der PDVSA, Alí Rodríguez Araque, den Streik in der Erdölindustrie im staatlichen Fernsehsender VTV als Angriff auf das ganze Land gebrandmarkt. "Ich rufe das gesamte venezolanische Volk auf, sich dort zu versammeln, wo sich die wichtigsten Einrichtungen von PDVSA befinden und wo viele Arbeiter sich vor den Toren versammelt haben, um die Aktivitäten der Firma aufrecht zu erhalten, was ihnen aber von diesen Saboteuren und Kriminellen verweigert wird, die das Unternehmen und das Land zugrunderichten wollen."Das Ministerium für Produktion und Handel (MPC) erklärte unterdessen, die Tankstellen, die sich dem Streik angeschlossen haben, würden entsprechend der gesetzlichen Normen bestraft. In zahlreichen Raffinerien konnte dem Ministerium zufolge mittlerweile die Arbeit wieder aufgenommen werden, teilweise durch ein Auswechseln des Personals, teilweise, weil sich die Arbeiter gemeinsam mit Teilen der Geschäftsleitung entschlossen haben, die Produktion zumindest teilweise aufrecht zu erhalten. Das MPC bestätigte, daß in Folge des Streiks insbesondere in der Erdölindustrie das Bruttoinlandsprodukt stark sinken könnte. In Caracas und Miranda wurde inzwischen unter dem Schutz des Militärs die Brennstoffversorgung sichergestellt. Die Arbeiter der Raffinerie PDV-Guatire haben die Arbeit freiwillig wieder aufgenommen und werden teilweise von Arbeitern aus anderen Orten unterstützt, denen dort das Recht auf Arbeit verweigert wird.
Tausende demonstrierten in den vergangenen Tagen auch vor den privaten Fernsehsendern, die als Sprachrohr der rechten Opposition dienen. Während dort die Proteste weitgehend friedlich blieben und lediglich beim wüstesten Hetzsender Globovisión ein paar Scheiben klirrten, gaben Anhänger der Opposition aus Feuerwaffen Schüsse auf das Sendezentrum des staatlichen Venezolana de Televisión ab. VTV mußte sein Programm kurzzeitig unterbrechen und rief zum Schutz der Sendeanlagen auf.
In anderen Ländern Lateinamerikas kommt es immer mehr zu Solidaritätsaktionen mit der bolivarianischen Regierung Venezuelas. In Santiago de Chile hielten etwa 200 Menschen vor der venezolanischen Botschaft eine nächtliche Solidaritätswache mit Musik und Gedichtrezitationen ab, nachdem etwa ein Dutzend Rechter vor dem Gebäude provoziert hatte.
Venezuelas Innenminister Diosdado Cabello informierte, daß das Volk auf der Straße bleiben werde, um die Regierung und die Verfassung gegen den Putschversuch zu verteidigen. Auch die Abgeordneten der Bewegung Fünfte Republik (MVR) schlossen sich am Dienstag den Demonstrationen der Bevölkerung an, nachdem VTV zuvor eine Aufnahme gesendet hatte, in der Henrique Salas Feo, oppositioneller Gouverneur des Staates Carabobo, im Gespräch mit einer anderen Person Details der Putschvorbereitungen ausplauderte. In diesem Gespräch erklärten Salas und sein Gesprächspartner, daß ein Putsch irgendwann zwischen dem heutigen Tag und dem 24. Dezember entfesselt werden solle und daß dafür Gewalt und Tote "eine Notwendigkeit" seien. Die MVR-Abgeordneten Valera und Tascon forderten Präsident Chávez auf, den Ausnahmezustand zu verhängen, um mit aller Härte gegen die Putschisten vorgehen zu können.
Quellen: Prensa Latina, Venpres, eigene Zusammenfassung
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