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Krieg ist die offensichtliche Grausamkeit des Kapitalismus!

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Krieg ist die offensichtliche Grausamkeit des Kapitalismus!:

Der Krieg steht vor der Tür und wir alle wussten dass es dazu kommen wird. Tausende Menschen werden sterben, damit neue Märkte erschaffen werden. Es wird von Freiheit geredet und der Tod damit gemeint. Willkommen in der "neuen Weltordnung"!

TAG X- 17.h- Hannover/Kröpcke!

Der Krieg steht vor der Tür und wir alle wussten dass es dazu kommen wird. Tausende Menschen werden sterben, damit neue Märkte erschaffen werden. Es wird von Freiheit geredet und der Tod damit gemeint. Willkommen in der "neuen Weltordnung"!

Ein sich aufreibender Kapitalismus braucht Kriege, um nicht in die eigene Grube zu fallen, die er tagtäglich selbst gräbt. Jeder Ökonom weiß, dass Profitmaximierung nicht unendlich ist. Also wird von Zeit zu Zeit ein Krieg geführt, um der Krise des sog. Freien Marktes Aufschub zu gewähren. Aber warum wird ausgerechnet nun der Irak mit Bomben übersäht? Da ist zum einen das Öl: Der Irak schwimmt praktisch auf einer Öllache und war bis zum zweiten Golfkrieg 1991 eine aufstrebende politische Wirtschaftsmacht der Region. Als es in den Achtziger Jahren darum ging, den Irak für den ersten Golfkrieg gegen den damaligen Schurkenstaat Iran aufzurüsten, war Saddam Hussein für die "westliche Staatengemeinschaft" ein angesehener Staatsmann, mit dem man gerne "Öl für Waffen" -Geschäfte abschloss. Spätestens seit dem irakischen Einmarsch im nicht minder ölreichen Kuwait gilt Hussein jedoch für die USA nicht mehr als ausreichend verlässlicher Geschäftspartner. Wäre es tatsächlich zu einer reinen US-Weltneuordnung gekommen, hätte das Ergebnis des zweiten Golfkriegs vermutlich ausgereicht: Der Irak war auf den Zustand eines Entwicklungslands gebombt worden, der Staat stand selbst in der Arabischen Liga isoliert da, und in einer weltweit verständlichen Sprache war klargemacht worden, wer der Boss war.
Nun haben aber europäische Staaten, wieder mit Deutschland und Frankreich in vorderster Front, die Lockerung des Irak-Embargos in den Neunziger Jahren dazu genutzt, sich mit weitreichenden Handelsabkommen weitere Pfründe in der Region zu sichern–inzwischen -ist auch Russland groß ins Irak-Geschäft eingestiegen. Auch zu anderen den USA eher suspekten Staaten im Nahen Osten wie etwa wiederum dem Iran sind die politischen und ökonomischen Beziehungen Europas besser, als es den USA lieb sein kann. Der Krieg mit dem Ziel, im Irak eine den USA genehme Regierung zu installieren, dient daher nicht zuletzt auch dazu, den europäischen Einfluss in der Region zurückzudrängen. Für uns ist klar, dass Deutschland nicht den Pazifismus neu entdeckt hat und dass Fischer nicht der Anwalt der vom Krieg bedrohten Menschen ist. Deutschland weiß, dass ein erneuter Krieg im Irak, die Vormachtsstellung der USA begünstigt, jedoch den europäischen Markt enorm schädigt. Machen wir uns also keine Illusion darüber, dass Deutschland zu einem friedliebenden ja neutralen Land wird. Bietet sich die nächste einträgliche Gelegenheit für ein wirtschaftlich interessanten Krieg, so wird Deutschland wieder die Schützgräben füllen, um Siegreich Kapitalprofite einzufahren.

Unsere einzige Antwort für die Vermeidung von Kriegen ist die soziale Revolution! Tag X- 17.00 Uhr- Hannover/Kröpcke

Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]
www.antifa-hannover.de

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Der Krieg steht vor der Tür und wir alle wussten dass es dazu kommen wird. Tausende Menschen werden sterben, damit neue Märkte erschaffen werden. Es wird von Freiheit geredet und der Tod damit gemeint. Willkommen in der "neuen Weltordnung"! TAG X- 17.h- Hannover/Kröpcke!

Martin Groß
2003-03-18 20:56:06

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