Bricht El Salvador als nächstes aus?:
Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Massakers von Madrid ergriff der ehemalige Leutnant der salvadorianischen Streitkräfte, David Munguía Payés, das Wort: "Das Volk sieht, wie wir, die wir früher gegeneinander standen, uns nun vereinen... Dies ist kein Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus, das Volk hat uns nicht dazu aufgerufen, das System zu verändern..." Die FMLN gehört seit längerer Zeit der sozialdemokratischen "Sozialistischen Internationale" an.
Klarer äußert sich die im vergangenen Jahr gegründete linke Organisation Bloque Popular Social (Sozialer Volksblock), die ebenfalls zur Wahl der FMLN aufruft. In einem Brief sendet die Organisation "revolutionäre und kämpferische Grüße" und erklärt:
"Wir unterstützen Schafik und Guillermo, denn sie garantieren uns, daß sich unser Land verändern wird, denn sie sichern, daß in El Salvador die großen Veränderungen vorgenommen werden, die benötigt werden, um aus der Armut und Abhängigkeit entkommen zu können. Wir sind das siegreiche Volk von Farabundo Martí und Monseñor Romero!
Doch dafür benötigen wir die Organisation, das Bewußtsein, die Bildung und die Mobilisierung Tausender, Millionen von Menschen, um am 21. März den Sieg zu erringen und diesen Sieg zu verteidigen."
Ein Wahlsieg der FMLN wird auch die Widersprüche innerhalb des Bündnisses aufbrechen lassen. Doch das Wahlprogramm der ehemaligen Guerrilla, das sich u.a. positiv auf Cuba und Venezuela bezieht, läßt hoffen, daß El Salvador nach einem Erfolg der FMLN dem Beispiel mehrerer südamerikanischer Länder folgen und endlich einen eigenständigeren Weg gehen wird. Dabei haben unsere Compañeras und Compañeros der FMLN unsere Solidarität!
Quellen: Resumen Latinoamericano–Diario de Urgencia, Schafik Presidente–Zusammenfassung: RedGlobe
Ex-Guerilla FMLN strebt Wahlsieg am 21. März an
Die Nationale Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN), die in den 80er Jahren bewaffnet gegen die rechte Regierung gekämpft hatte, streibt bei den am 21. März in El Salvador bevorstehenden Präsidentschaftswahlen die Regierungsübernahme an. Vor über 75.000 Menschen im Zentrum der Hauptstadt San Salvador schloß Präsidentschaftskandidat Schafik Handal, der früher der in der FMLN aufgegangenen Kommunistischen Partei El Salvadors aneghörte, den Wahlkampf ab.Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Massakers von Madrid ergriff der ehemalige Leutnant der salvadorianischen Streitkräfte, David Munguía Payés, das Wort: "Das Volk sieht, wie wir, die wir früher gegeneinander standen, uns nun vereinen... Dies ist kein Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus, das Volk hat uns nicht dazu aufgerufen, das System zu verändern..." Die FMLN gehört seit längerer Zeit der sozialdemokratischen "Sozialistischen Internationale" an.
Klarer äußert sich die im vergangenen Jahr gegründete linke Organisation Bloque Popular Social (Sozialer Volksblock), die ebenfalls zur Wahl der FMLN aufruft. In einem Brief sendet die Organisation "revolutionäre und kämpferische Grüße" und erklärt:
"Wir unterstützen Schafik und Guillermo, denn sie garantieren uns, daß sich unser Land verändern wird, denn sie sichern, daß in El Salvador die großen Veränderungen vorgenommen werden, die benötigt werden, um aus der Armut und Abhängigkeit entkommen zu können. Wir sind das siegreiche Volk von Farabundo Martí und Monseñor Romero!
Doch dafür benötigen wir die Organisation, das Bewußtsein, die Bildung und die Mobilisierung Tausender, Millionen von Menschen, um am 21. März den Sieg zu erringen und diesen Sieg zu verteidigen."
Ein Wahlsieg der FMLN wird auch die Widersprüche innerhalb des Bündnisses aufbrechen lassen. Doch das Wahlprogramm der ehemaligen Guerrilla, das sich u.a. positiv auf Cuba und Venezuela bezieht, läßt hoffen, daß El Salvador nach einem Erfolg der FMLN dem Beispiel mehrerer südamerikanischer Länder folgen und endlich einen eigenständigeren Weg gehen wird. Dabei haben unsere Compañeras und Compañeros der FMLN unsere Solidarität!
Quellen: Resumen Latinoamericano–Diario de Urgencia, Schafik Presidente–Zusammenfassung: RedGlobe
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