Rede von Mario Berrios Miranda beim UZ-Pressefest:
Und doch genau dies ist passiert. Das Volk Venezuelas festigt und verteidigt seit über sechs Jahren seine Bolivarianische Revolution. Ein Staatsstreich, duzende Morde, Anschläge, ein Referendum zur vorzeitigen Absetzung Chávez ; die Reaktion und ihre Herren in Washington haben alles versucht, diesen Prozess aufzuhalten. Doch die Revolution geht weiter. Die Bolivarianische Republik Venezuela beschreitet den Weg des Aufbaus eines neuen Sozialismus, des Sozialismus des 21. Jahrhunderts.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, ich bin gebeten worden, euch die herzlichsten Grüße der Kommunistischen Partei und der Kommunistischen Jugend Venezuelas zu überbringen.
Leider können die Genossinnen und Genossen heute nicht selbst hier sein. Aber in Zeiten, in denen ein Volk seine Revolution durchführt, müssen alle Kräfte angespannt werden, werden alle Kräfte in diesem Kampf gebraucht. Dafür brauchen wir auch euch.
Die Jugend Venezuelas freut sich, in wenigen Wochen rund 200 Jugendliche und Studierende aus Deutschland in der Heimat Simón Bolívars begrüßen zu dürfen. Am 7. August beginnen in Caracas die 16. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden! 20.000 Jugendliche aus aller Welt werden in Venezuela erwartet. Unser kommen ist in allen Medien des Landes gegenwärtig.
Die rechte Opposition in Venezuela und auch in den zentralen von CDU, CSU und FDP tobt. Eines ihrer Blätter hat diese Woche geschrieben, das klar sei, dass zu den 16. Weltfestspielen der Jugend und Studierenden in Caracas " Prozent aller Teilnehmer Kubaner sein werden".
Einverstanden, denn jeder von uns ist halt eben mit stolz und würde mindestens zu 80 Prozent Kubaner.
Was die Herren in Washington, die Damen und Herren der Konrad-Adenauer-Stiftung, der "Welt" und des "Handelsblatt"; und wie sie alle heißen, nicht verstehen können und nicht verstehen wollen, ist:
Die Revolution in Venezuelas ist die Revolution des venezolanischen Volkes. Sie kopiert niemanden, sie lernt aus den Erfolgen wie aus den Fehlern vergangener Revolutionen und vergangener Anläufe, den Sozialismus zu errichten. Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts, der venezolanische Sozialismus, wird ein neuer Sozialismus sein! Es wird ein christlicher Sozialismus sein, der Marx anwendet. Es wird ein indigener Sozialismus sein, an dessen Spitze Simón Bolívar steht. Es wird ein antiimperialistischer Sozialismus sein, der die Zusammenarbeit mit den Ländern der Südhalbkugel unser Welt, unser Zeit sucht. Es ist ein Sozialismus, der in den sozialen Missionen Venezuelas bereits seine ersten Schritte tut: in der Neuverteilung brachliegender Ländereien an landlose Bauern, in der Verstaatlichung von Unternehmen und ihrer Überführung in Arbeiterkontrolle, in einer neuen Form der Demokratie und der direkten Volksmacht.
Die Schlachten dieser Revolution werden auf vielen Ebenen geschlagen. Und das unterscheidet sie vielleicht auf den ersten Blick von früheren Revolutionen. Der Palast braucht nicht mehr gestürmt werden, das Volk konnte es sich durch freie Wahlen erobern. Aber das Volk musste den Präsidentenpalast mit Waffen verteidigen, als die Konterrevolution versuchte sich die Macht zu erschleichen. Heute werden unter anderem die Schlachten in den Strukturen eines Staatsapparates geschlagen, der noch immer durchsetzt ist von den faschistischen und oppositionellen Schatten.
Diese Auseinandersetzung findet auf allen Ebenen statt. Ich erinnere mich noch gut daran, dass der damalige Botschafter Venezuelas in Deutschland, ein Herr Becker, im April 2002 den Putsch in Venezuela bejubelte. Währenddessen standen wir als Venezuela-Solidaritätsbewegung auf der Straße vor der Botschaft und forderten die Wiederherstellung der Demokratie. Und wir unterstützten Angehörige der Botschaft, die als Bolivarianos bekannt waren, und nach dem Putsch mit Verfolgung rechnen sollten.
Dieser Herr Becker wurde schleunigst abgelöst. Rund zwei Jahre vertrat Bernabé Carrero Cuberos Venezuela in Deutschland und wiederstand als bolivarischer Compañero allen Attaken der Konrad-Adenauer-Stiftung und ihrer Freunde. Heute haben wir, in der ehemaligen Abgeordnete der Verfassunggebenden Versammlung Venezuelas Blancanieve Portocarrero, eine Botschafterin an unserer Seite mit der wir noch manchen Kampf gemeinsam bestehen werden!
Venezuela verdient unsere Solidarität, denn Venezuela ist Tag für Tag der Beweis, dass auch heute noch ein Ausbrechen aus der kapitalistischen und imperialistischen Unterdrückung möglich ist.
Deshalb: Verstärken wir unsere Solidarität mit der Bolivarianischen Revolution, mit Venezuelas Weg zum Sozialismus!
Viva la Revolución Bolivariana!
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
als die Herrschenden der Welt vor 15 Jahren laut jubelten, der Sozialismus sei besiegt und vom Erdboden verschwunden, da waren es nur wenige, die ihnen nicht glaubten. Auch viele, die sich eine Alternative zum kapitalistischen System wünschten, sahen keine Möglichkeit mehr, den allmächtigen Kapitalismus zu besiegen oder ihm auch nur Grenzen aufzuzeigen.
Und doch genau dies ist passiert. Das Volk Venezuelas festigt und verteidigt seit über sechs Jahren seine Bolivarianische Revolution. Ein Staatsstreich, duzende Morde, Anschläge, ein Referendum zur vorzeitigen Absetzung Chávez ; die Reaktion und ihre Herren in Washington haben alles versucht, diesen Prozess aufzuhalten. Doch die Revolution geht weiter. Die Bolivarianische Republik Venezuela beschreitet den Weg des Aufbaus eines neuen Sozialismus, des Sozialismus des 21. Jahrhunderts.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, ich bin gebeten worden, euch die herzlichsten Grüße der Kommunistischen Partei und der Kommunistischen Jugend Venezuelas zu überbringen.
Leider können die Genossinnen und Genossen heute nicht selbst hier sein. Aber in Zeiten, in denen ein Volk seine Revolution durchführt, müssen alle Kräfte angespannt werden, werden alle Kräfte in diesem Kampf gebraucht. Dafür brauchen wir auch euch.
Die Jugend Venezuelas freut sich, in wenigen Wochen rund 200 Jugendliche und Studierende aus Deutschland in der Heimat Simón Bolívars begrüßen zu dürfen. Am 7. August beginnen in Caracas die 16. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden! 20.000 Jugendliche aus aller Welt werden in Venezuela erwartet. Unser kommen ist in allen Medien des Landes gegenwärtig.
Die rechte Opposition in Venezuela und auch in den zentralen von CDU, CSU und FDP tobt. Eines ihrer Blätter hat diese Woche geschrieben, das klar sei, dass zu den 16. Weltfestspielen der Jugend und Studierenden in Caracas " Prozent aller Teilnehmer Kubaner sein werden".
Einverstanden, denn jeder von uns ist halt eben mit stolz und würde mindestens zu 80 Prozent Kubaner.
Was die Herren in Washington, die Damen und Herren der Konrad-Adenauer-Stiftung, der "Welt" und des "Handelsblatt"; und wie sie alle heißen, nicht verstehen können und nicht verstehen wollen, ist:
Die Revolution in Venezuelas ist die Revolution des venezolanischen Volkes. Sie kopiert niemanden, sie lernt aus den Erfolgen wie aus den Fehlern vergangener Revolutionen und vergangener Anläufe, den Sozialismus zu errichten. Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts, der venezolanische Sozialismus, wird ein neuer Sozialismus sein! Es wird ein christlicher Sozialismus sein, der Marx anwendet. Es wird ein indigener Sozialismus sein, an dessen Spitze Simón Bolívar steht. Es wird ein antiimperialistischer Sozialismus sein, der die Zusammenarbeit mit den Ländern der Südhalbkugel unser Welt, unser Zeit sucht. Es ist ein Sozialismus, der in den sozialen Missionen Venezuelas bereits seine ersten Schritte tut: in der Neuverteilung brachliegender Ländereien an landlose Bauern, in der Verstaatlichung von Unternehmen und ihrer Überführung in Arbeiterkontrolle, in einer neuen Form der Demokratie und der direkten Volksmacht.
Die Schlachten dieser Revolution werden auf vielen Ebenen geschlagen. Und das unterscheidet sie vielleicht auf den ersten Blick von früheren Revolutionen. Der Palast braucht nicht mehr gestürmt werden, das Volk konnte es sich durch freie Wahlen erobern. Aber das Volk musste den Präsidentenpalast mit Waffen verteidigen, als die Konterrevolution versuchte sich die Macht zu erschleichen. Heute werden unter anderem die Schlachten in den Strukturen eines Staatsapparates geschlagen, der noch immer durchsetzt ist von den faschistischen und oppositionellen Schatten.
Diese Auseinandersetzung findet auf allen Ebenen statt. Ich erinnere mich noch gut daran, dass der damalige Botschafter Venezuelas in Deutschland, ein Herr Becker, im April 2002 den Putsch in Venezuela bejubelte. Währenddessen standen wir als Venezuela-Solidaritätsbewegung auf der Straße vor der Botschaft und forderten die Wiederherstellung der Demokratie. Und wir unterstützten Angehörige der Botschaft, die als Bolivarianos bekannt waren, und nach dem Putsch mit Verfolgung rechnen sollten.
Dieser Herr Becker wurde schleunigst abgelöst. Rund zwei Jahre vertrat Bernabé Carrero Cuberos Venezuela in Deutschland und wiederstand als bolivarischer Compañero allen Attaken der Konrad-Adenauer-Stiftung und ihrer Freunde. Heute haben wir, in der ehemaligen Abgeordnete der Verfassunggebenden Versammlung Venezuelas Blancanieve Portocarrero, eine Botschafterin an unserer Seite mit der wir noch manchen Kampf gemeinsam bestehen werden!
Venezuela verdient unsere Solidarität, denn Venezuela ist Tag für Tag der Beweis, dass auch heute noch ein Ausbrechen aus der kapitalistischen und imperialistischen Unterdrückung möglich ist.
Deshalb: Verstärken wir unsere Solidarität mit der Bolivarianischen Revolution, mit Venezuelas Weg zum Sozialismus!
Viva la Revolución Bolivariana!
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