Opposition in Panik: 12 Prozentpunkte Vorsprung für Chávez ?:
Als Reaktion auf die Ergebnisse, die sechs Wochen vor dem Referendum überdies eine wachsende Zustimmung für Chávez signalisieren, hat die Opposition am 24. Juni eine Dringlichkeitssitzung ihres Leitungsgremiums durchgeführt. Dort berieten die führenden Köpfe der Opposition–Enrique Mendoza, Juan Fernández, Antonio Ledezma, Andrés Velásquez, María Corina Machado Luis Miquilena, Julio Borges und Alejandro Armas–mit den Chefs der privaten Fernsehsender Alberto Federico Ravell (Globovisión), Eladio Lares (Rctv), Carlos Croes (Televen), Víctor Ferreres (Venevisión) und Idania Chirinos (CMT).
Die Oppositionellen befürchten, daß sich die zahlreichen sozialen Projekte der Regierung und der bolivarianischen Bewegung–wie die Alphabetisierungskampagne Misión Robinson oder das medizinische Programm Barrio Adentro–als Zustimmung für den Präsidenten Chávez ausdrücken. Auch das kürzliche Treffen des Präsidenten mit dem Medienmogul Cisneros, der als möglicher Gegenkandidat gegen Chávez gehandelt wurde–sorgt für Verwirrung bei den Regierungsgegnern.
Unterdessen warnt Chávez vor den Reaktionen der Opposition und der USA. Mit Hinweis auf die Ergebnisse des Meinungsforschungsinstituts Datánalisis, das einen Sieg der Opposition vorausgesagt hatte, sagte der Präsident: "Die in Washington entworfene imperiale Strategie, die von den hiesigen Lakaien buchstabengetreu befolgt wird, ist eindeutig: Weil sie wissen, daß wir die Mehrheit haben und daß diese Mehrheit gewachsen ist und weiter wächst, wollen sie die Welt glauben machen, daß sie die Gewinner seien, daß sie in den Umfragen auf fast 70 Prozent kommen und ich auf gerade mal 20 oder 30 Prozent. Das ist ihre Strategie, zu versuchen, daß die Welt das glaubt, das wird in den nächsten Tagen, in den nächsten Wochen noch deutlicher werden."
Chávez rief seine Anhänger zu ständiger Wachsamkeit auf, da die Gefahr bestehe, daß die USA nach der Niederlage der Opposition sich zu einer militärischen Intervention entschließen könnten. Der Vorwand wäre dann ein angeblicher Wahlbetrug durch die Regierung.
Quelle: Resumen Latinoamericano–Diario de Urgencia–Zusammenfassung: RedGlobe
Chávez ruft seine Anhänger zu ständiger Wachsamkeit vor einer militärischen Intervention der USA auf. Vorwand: ein angeblicher Wahlbetrug durch die Regierung.
Eine von der Opposition in Auftrag gegebene Wahlumfrage des Instituts Datos sorgt für Unruhe in den Reihen des rechten Bündnisses "Demokratische Koordination". Der Umfrage zufolge sprachen sich 51 Prozent der Befragten gegen eine Amtsenthebung des Präsidenten Chávez beim Referendum am 15. August aus. Nur 39 Prozent sind für die Abberufung des regulär bis 2006 gewählten Regierungschefs.Als Reaktion auf die Ergebnisse, die sechs Wochen vor dem Referendum überdies eine wachsende Zustimmung für Chávez signalisieren, hat die Opposition am 24. Juni eine Dringlichkeitssitzung ihres Leitungsgremiums durchgeführt. Dort berieten die führenden Köpfe der Opposition–Enrique Mendoza, Juan Fernández, Antonio Ledezma, Andrés Velásquez, María Corina Machado Luis Miquilena, Julio Borges und Alejandro Armas–mit den Chefs der privaten Fernsehsender Alberto Federico Ravell (Globovisión), Eladio Lares (Rctv), Carlos Croes (Televen), Víctor Ferreres (Venevisión) und Idania Chirinos (CMT).
Die Oppositionellen befürchten, daß sich die zahlreichen sozialen Projekte der Regierung und der bolivarianischen Bewegung–wie die Alphabetisierungskampagne Misión Robinson oder das medizinische Programm Barrio Adentro–als Zustimmung für den Präsidenten Chávez ausdrücken. Auch das kürzliche Treffen des Präsidenten mit dem Medienmogul Cisneros, der als möglicher Gegenkandidat gegen Chávez gehandelt wurde–sorgt für Verwirrung bei den Regierungsgegnern.
Unterdessen warnt Chávez vor den Reaktionen der Opposition und der USA. Mit Hinweis auf die Ergebnisse des Meinungsforschungsinstituts Datánalisis, das einen Sieg der Opposition vorausgesagt hatte, sagte der Präsident: "Die in Washington entworfene imperiale Strategie, die von den hiesigen Lakaien buchstabengetreu befolgt wird, ist eindeutig: Weil sie wissen, daß wir die Mehrheit haben und daß diese Mehrheit gewachsen ist und weiter wächst, wollen sie die Welt glauben machen, daß sie die Gewinner seien, daß sie in den Umfragen auf fast 70 Prozent kommen und ich auf gerade mal 20 oder 30 Prozent. Das ist ihre Strategie, zu versuchen, daß die Welt das glaubt, das wird in den nächsten Tagen, in den nächsten Wochen noch deutlicher werden."
Chávez rief seine Anhänger zu ständiger Wachsamkeit auf, da die Gefahr bestehe, daß die USA nach der Niederlage der Opposition sich zu einer militärischen Intervention entschließen könnten. Der Vorwand wäre dann ein angeblicher Wahlbetrug durch die Regierung.
Quelle: Resumen Latinoamericano–Diario de Urgencia–Zusammenfassung: RedGlobe
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