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Kann nur der Sozialismus Not und Verelendung lösen?

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Kann nur der Sozialismus Not und Verelendung lösen?:

Folgender Diskussionsbeitrag über die Gründe für den wirtschaftlichen Niedergang des bisherigen und die Notwendigkeit eines neuen Sozialismus wurde puk.de zugesendet. Auch wenn der Text an vielen Stellen sicher zu kurz greift; lohnen würde sich eine Diskussion allemal.

Kann nur der Sozialismus, Not und Verelendung lösen?
Man hat es ja gesehen, was dabei heraus kam! Es stimmt, es ist wieder Not und Verelendung in Osteuropa da. Nur, wer regiert jetzt wieder in diesen Ländern? Da habe ich, bitte, ein paar Fragen:

Wo, waren die hoch entwickelten Industriestaaten in den Jahren 1913 und 1938: in Ost oder Westeuropa? In welchen Ländern, war der Sozialismus entstanden? Wo gab es 1945 120 Hochöfen: in der Westlichen oder der Russischen Besatzungszone? Wer bezahlte die 600 Milliarden Reparationen: Westdeutschland oder Ostdeutschland? Für wen gab es den Marshall-Plan? Wer hatte die Ausplünderung der billigen Rohstoffe der Dritten Welt, für seine Wirtschaft zur Verfügung? Handelsembargo des Westens gegen den Osten, zum Beispiel Getreideembargo, Erdöl-Röhren-Embargo, Computer-Embargo, Kupfer-Embargo und so weiter. Also, Wirtschaftskrieg gegen den Osten (siehe Anhang unten).

Ist es etwa möglich, dass das Stück Ostdeutschland die ganzen Industrieländer wie die USA, Frankreich, Großbritannien, BRD, Japan, Kanada, Osterreich usw. ersetzen könnte? Ökonomisch hatten die Westlichen Länder, von Anfang an ein viel höheres Industrie- Potenzial, und hatten durch die Ausplünderung die billigen Rohstoffe der ganzen Dritten Welt für ihre Wirtschaft zur Verfügung! Vom ersten Tag seiner Existenz, wurde auf dem zarten Pflänzchen Sozialismus herumgetrampelt!

Politisch war unsere Bevölkerung Repressalien ausgesetzt! Nur die soziale Sicherheit war in dem so genannten Sozialismus erfüllt. Der Kommunismus hat den Wettbewerb nicht verloren, er wurde vom Westen zerstört, der ökonomisch etwa zehn mal stärker war!*

Hieß es denn nicht, in der westlichen Propaganda: Wir werden den Kommunismus zu Tode rüsten? Man könnte nun annehmen, dass der Sozialismus ökonomisch durch die Rüstung zu Grunde gegangen ist. Die Stärke des Westens war aber nur ein Faktor. Der Hauptfaktor war, dass Gorbatschows falsche politische Entscheidung die Sowjetunion ökonomisch zu Grunde richtete. Die Betriebe wussten nicht woran sie waren, und da versank die UdSSR in dem Wirtschaftschaos. Durch das saudumme Verschweigen unserer Parteibonzen der Satellitenstaaten der SU, sie taten so als gäbe es keine Wirtschaftskrise.

Sie verschwiegen dass die UdSSR Mitte der achtziger Jahre weniger Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas, Steinkohle, Eisenerz, in die RGW Länder lieferte. Die RGW Länder nicht genug Güter produzierten. Sie taten so, als wären die Pläne in den letzten Jahren erfüllt gewesen. Heimlich die Pläne senkten und dadurch scheinbar die Pläne erfüllten. Nur einer wagte es dem Volk die Wahrheit zu sagen, und das war Fidel [Castro]; er forderte öffentlich die Sowjetregierung auf, die wirtschaftlichen Verträge einzuhalten, und im besonderen das Erdöl vertragsgerecht zu liefern. Gorbatschow und Jelzin haben ganz allmählich von oben her begonnen zu zerstören, die Sowjetunion zu verraten und zu zerstören. Die Partei- und Staats-Bonzen, wurden relativ reich, hatten viel Macht und Privilegien. Den Reichtum, den sie und die ehemaligen Betriebs-Direktoren sich illegal in der UdSSR aneigneten,legalisierten sie, indem sie die Betriebe für sich privatisiert.

Alles was uns einfachen Leuten verboten war, haben sie sich erlaubt, Haben die Ideale des Sozialismus verraten und verkauft!

Zum Beispiel lieferte 1972 Chile Kupfererz, die DDR hatte keinen Hafen für Kupferannahme. Das Kupfererz sollte im Hamburger Hafen gelöscht werden. Die BRD beschlagnahmte Völkerrechtswidrig das Chilenische Kupfererz. Als das nichts nützte, wurde von den Kapitalisten die frei gewählte Regierung Chiles unter Dr. Salvador Allende durch einen faschistischen Putsch beseitigt. Die DDR musste weiterhin Elektroleitungen aus Aluminium herstellen. Alu-Produktion ist aber sehr energieaufwendig. 1978 unterzeichneten die DDR und Mocambique einen Vertrag, in dem Mocambique Steinkohle liefern sollte. Als die Kapitalisten die mosambikanische Regierung nicht beseitigen konnten, ließen sie Terrorbanden die Kohlebergwerke zerstören, und wir wieder mehr Braunkohle abbauen mussten.

* Es war in meiner Kind und Jugendzeit, wo die Sowjetunion bei den meisten Rohstoffen die USA überholte, wie zum Beispiel bei Steinkohle, Eisenerz, Zement, Erdöl und so weiter. 1973 war es zum Beispiel bei der Stahl Produktion. In den Achtziger Jahren wurde den Schülern durch Schönfärberei suggeriert, wie überlegen die Sowjetunion sei, nur weil sie bei den meisten Rohstoffen nun vor den USA lag. Aber in der gesamt Wirtschaft lag die SU 1985 noch 17% hinter der USA zurück, aber pro Kopf lag die SU mindestens noch ungefähr 30% hinter der USA zurück. Das zaristische Russiche Reich lag 1913 88% hinter der USA zurück. Und 1938 lag die Sowjetunion 72% hinter der USA zurück!

Von sozialen her ist der Kommunismus dagegen viel effektiver. Nehmen Sie die kostenlose medizinische Betreuung. Kuba ist ein armes Land, doch es ist in der Lage allen Menschen medizinisch kostenlos zu betreuen. Auf 209 Einwohner kommt ein Arzt. Die Säuglingssterblichkeit ist niedriger als in den USA. Und dagegen will die reiche BRD nicht da zu in der Lage seien, alle Menschen medizinisch kostenlos zu betreuen? Wenn man das Geld nur den Super-Reichen in den Arsch steckt, ist es kein Wunder das da keine Mittel für soziale Bereiche zur Verfügung stehen!

Darum für eine sozialistische Bundesrepublik!
Denn nur der Sozialismus kann jeden Menschen,
soziale Sicherheit und Menschenwürde garantieren.

W. Nicke

Anmerkung von puk.de: Text aus Lesbarkeitsgründen leicht redaktionell überarbeitet

Texte zum Sozialismus des 21. Jahrhunderts

Folgender Diskussionsbeitrag über die Gründe für den wirtschaftlichen Niedergang des bisherigen und die Notwendigkeit eines neuen Sozialismus wurde puk.de zugesendet. Auch wenn der Text an vielen Stellen sicher zu kurz greift; lohnen würde sich eine Diskussion allemal.

Martin Groß
2004-10-09 12:57:35

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