Veranstaltungsreihe in Berlin: Während des Zweiten Weltkrieges wurden in Griechenland von deutschen Besatzern fortgesetzt und massenhaft schwere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung verübt. Doch die Bundesrepublik verweigert den Dialog mit den Opfern und setzt auf »geräuschlose Entsorgung« der Entschädigungsforderungen.
Die Wehrmacht zog eine Blutspur über den Balkan. In Griechenland mit seinen 7 Millionen Einwohnern wurden in dreieinhalb Jahren Besatzung 130.000 Zivilisten im Zuge von „Sühne- und Vergeltungsmaßnahmen“ umgebracht, ungefähr 60.000 Juden wurden in Vernichtungslagern ermordet, 300.000 Griechen starben allein in der durch die Besatzer verursachten Hungerkatastrophe 1941/42.Veranstaltungsreihe: Griechenland unterm Hakenkreuz mit der Ausstellung: Hellas unter dem Hakenkreuz – noch bis 1. März 2002
Im Griechischen Kulturzentrum, Mittelstraße 33, 12167 Berlin-Steglitz
Öffnungszeit: täglich von 17 bis 23 Uhr geöffnet.( U+S-Bahnhof Rathaus Steglitz, von dort ca. 7 min Fußweg) Alle Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr
Freitag, 8. Februar
„Unternehmen Kalavryta“ ein Film von Eberhard Rondholz; Publizist und Journalist beim WDR; mit Diskussion
Freitag, 15. Februar
Athanassios Georgiu, Berlin spricht als Zeitzeuge: Aktiver Widerstand gegen Die Besatzer in Athen – Illegale Pressearbeit
Freitag, 22. Februar
Frau Dr. Susanne-Sophia Spiliotis, Berlin: Der Fall Merten – ein Kriegsverbrecherprozess im Spannungsfeld zwischen Wirtschafts- und Wiedergutmachungspolitik
Freitag, 1. März
Finissage; „Mauthausen“ von Mikis Theodorakis mit Mitgliedern der Chöre „con forza Kreuzberg“ und „Echo 36“ unter Leitung von Horst Zimmermann. Anschließend wird ein Dokumentarfilm über Distomo gezeigt.
Am Veranstaltungsort ist für Interessierte ein Reader zum Thema „Hellas unter dem Hakenkreuz“ für 3,50 Euro erhältlich.
Weitere Informationen: http://www.geocities.com/hellasunterdemhakenkreuz
Für Rückfragen:
Lothar Eberhardt (030) 693 49 73 und Katja Grote (mobil: 0178–9191744)
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