Kommunikationsguerilla vereint politische Aktionen und kulturelle Widersprüche. Die Vorgehensweise kann nachhaltig auf die „Normalen“ wirken und macht riesig Spaß.
Die Kommunikationsguerilla ist eine etwas andere Form der Militanz. Kommunikationsguerilla ist eine politische Militanz, die einer radikalen Kritik der Gesellschaft den Weg weist, die hilft, sich der vielfältigen Vereinnahmungsstragtegien zu entziehen und immer wieder versucht, „Ordnung der Dinge“, den Horizont der bestehenden Wirklichkeit zu überschreiten. Das „Konzept Kommunikationsguerilla“ ist eng verknüpft mit einer Haltung, die sich einerseits der Logik traditioneller Politik mit ihren Konzepten von Aufklärung, Überzeugung und Wahrheit entzieht, aber andererseits auf eine aktive Kritik des Bestehenden nicht verzichtet. Kommunikationsguerilla meint keine Mediensabotage im Sinne der Unterbrechung eines Sendekanals. Sie untersucht die Struktur der politischen Kommunikation und interveniert mit dem Ziel der Delegitimierung von Herrschaft.Die Kommunikationsguerilla versucht Antworten zu finden auf Fragen wie:
- Wie ruiniert man die Redeveranstaltung eines Regierungspolitikers?
- Welche Chancen des subtilen und wirksamen Eingreifens bieten die bürokratischen Papierberge der Administration?
- Welche Möglichkeiten gibt es im Rahmen von Wahlen, bei repräsentativen Staatsereignissen oder gegen den ganz alltäglichen Rassismus?
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