Aus dem Vorwort des Peters-Atlas:Ein Jahr nach der Entdeckung Amerikas teilte der Papst die außereuropäische Welt unter die mächtigsten Staaten Europas auf. Hundert Jahre später vollendete Mercator (Gerhard Kremer) seinen Atlas. Um diese Zeit war die Europäisierung der Erde schon weit fortgeschritten, und so war sein Atlas erster Ausdruck des geographischen Weltbildes im Zeitalter des Kolonialismus. Bis heute.
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Der Peters-Atlas bildet alle Staaten und Kontinente im gleichen Maßstab ab. Ihre Größe und ihre Lage in der Welt kann dadurch unmittelbar vom Kartenbild abgelesen werden. Diese paritätische Darstellung der Erde ist Ausdruck jenes weltumspannenden solidarischen Bewußtseins, das im Begriffe steht, das herkömmliche europazentrische Denken zu überwinden.
Der grundlegende Wandel unseres Weltbildes, wie er in diesem Atlas vollzogen ist, bedurfte außer der Maßstabsgleichheit aller Einzelkarten noch des einheitlichen flächentreuen Projektionsprinzips und einer neuen, universell anwendbaren Geländedarstellung. Auch alle 246 thematischen Karten sind flächentreue Erdkarten, so daß auch diese umfassende geographische Darstellung von Natur, Mensch und Gesellschaft auf dem paritätischen Weltbild beruht, wie es den Geländedarstellungen zugrundeliegt. So kann der Atlas dazu beitragen, die Ursachen und Hintergründe des Nord-Süd-Gefälles wie des Ost-West-Gegensatzes als Ausdruck der tiefen Kluft zwischen armen und reichen Menschen und Völkern zu begreifen und auf diese Weise die Umwälzungen unserer Epoche zu verstehen.
Arno Peters
Bedeutende Werke von Arno Peters (des lt. Fritz Fischer „letzten Polyhistors“ der Weltgeschichte:
Die Synchronoptische Weltgeschichte, die die europäische Geschichte gleichrangig neben die Geschichte der großen asiatischen und afrikanischen Kulturen sowie des vorkolumbischen Amerikas stellt.
Die Peters-Rose (in Kürze bei puk): Neben den ursprünglich von Wassily Leontieff entwickelten Input-Output-Matrizen, die es gestatten, komplexe wechselseitige Abhängigkeiten und Verflechtungen quantitativ zu kalkulieren gelang es Arno Peters im Januar 2002 eine Matrix zu entwickeln, die die Berechnung des Wertes eines beliebigen Produktes erlaubt. Dieses Paradigma, das Peters selbst als „Peters-Rose“ bezeichnete, verdeutlicht die für die Wertberechnungen der Äquivalenzökonomie notwendigen Einsatzfaktoren der Produktion, die den Gesamtwert des Produktes ergeben.
Die Peters-Karte: Projektion einer Weltkarte mit allen Ländern und Kontinenten in ihrer wirklichen Größe. Siehe Downloads: Neuer Sozialismus -> Downloads: Verschiedenes






Weltkarte von Arno Peters: Rund sieben Jahre nach dem Tod von
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