Written by Martin Groß Sunday, 07 November 2004 19:56
Nachdem ein Anti-Atom Demonstrant durch Überrollen des Castors umgebracht wurde fordern wir alle auf, sich zu spontanen Protesten zusammenzufinden. Der Tod eines Aktivisten ist nichts, wonach zur Tagesordnung übergegangen werden kann. Die Presse spricht von Unfall. Egal wie der genaue Ablauf des Todes vonstatten ging: ein Unfall war es nie und nimmer, sondern die menschenverachtende Konsequenz, mit der die AtombetreiberInnen und der Staat seit Jahren diese Technologie durch Europa prügeln.
In den Medien werden bereits jetzt Spaltungsversuche aufgemacht.–"Friedliche Castorgegner" beschworen, die nichts mit unvernünftigen Chaoten zu tun haben, die sich an Gleise ketten. Was nicht passt, wird passend gemacht. Ankettaktionen sind passiver Widerstand, wie z.B. Sitzblockaden. Der Widerstand wird sich aber auch in der Folge der Ereignisse nicht spalten lassen.| < Prev | Next > |
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